Datensicherung

Damit Ihre Daten bei einem Ausfall nicht verloren gehen, bietet MR SYSTEME Lösungen für Ihre Datensicherung.
 
Sinn der Datensicherung
Die Datensicherung dient dem Schutz vor Datenverlust durch Hardware-Schäden, Diebstahl, Feuer, Fluten, versehentliches oder absichtliches Löschen sowie Überschreiben und logischen Fehlern innerhalb der Daten.
Durch die kurzfristige Aufbewahrung (in der Regel 3 bis 6 Monate) unterscheidet sie sich von der längerfristigen Datenarchivierung, die anderen Gesetzmäßigkeiten unterliegt.
Die Aufbewahrung von Datensicherungen erfolgt örtlich entfernt von der EDV-Anlage in einer sicheren Umgebung. Für kleinere Unternehmen eignen sich z.B. Bankschließfächer. Größere Unternehmen benutzen Lampertz Zellen zur feuersicheren Unterbringung der Tape Libraries und der Verteilung der Backupdaten auf mehrere Standorte oder Rechenzentren.
 
Das einzig sichere Kriterium einer erfolgreichen Datensicherung ist der Nachweis, dass die gesicherten Daten auch vollständig und innerhalb eines angemessenen Zeitraums wiederhergestellt werden können.
 
Sicherungskonzepte
Man unterscheidet zwischen differenzieller, inkrementeller, vollständiger und der Großvater-Vater-Sohn Datensicherung. Bei einem differenziellen Backup werden die seit dem letzten vollständigen Backup geänderten Daten vollständig gespeichert. Bei der inkrementellen Datensicherung werden nur die Daten gesichert, die sich seit der letzten Datensicherung (meist dem letzten inkrementellen Backup) verändert haben. Eine vollständige Datensicherung bezeichnet die Sicherung aller Daten unabhängig vom Datum ihrer letzten Sicherung. Eine Großvater-Vater-Sohn Datensicherung (auch: Generationenprinzip) ist ein altbekanntes Verfahren zur Datensicherung. Dabei wird von dem Datenbestand ständig ein dreifaches Backup verschiedenen Alters (Großvater, Vater, Sohn) von einem Datenträger gemacht. Veränderungen und Verluste der Daten können somit rekonstruiert werden. Sind die "Sohn"-Daten beschädigt, werden sie aus den "Vater"-Daten wieder erzeugt und die "Vater"-Daten gegebenenfalls aus den "Großvater"-Daten.
 
Datensicherungsstrategie
In Unternehmen wird die Datensicherung aufgrund einer Datensicherungsstrategie durchgeführt. In ihr ist festgelegt:
  • Wie die Datensicherung zu erfolgen hat
  • Wer für die Datensicherung verantwortlich ist
  • Wann Datensicherungen durchgeführt werden
  • Welche Daten gesichert werden sollen
  • Welches Speichermedium zu verwenden ist
  • Wo die Datensicherung aufbewahrt wird
  • Wie lange Datensicherungen aufzubewahren sind
  • Wann und wie Datensicherungen auf ihre Wiederherstellbarkeit überprüft werden

Welche Backupstrategie (a) vollständiges Backup am Wochenende (b) inkrementelles oder differenzielles Backup werktags um Mitternacht

Allgemein essentiell für Datensicherungen ist deren:

Regelmäßigkeit
Datensicherungen sollen in regelmäßigen Abständen erfolgen. Diese Abstände variieren je nach Anwendung. Eine monatliche Sicherung der Daten auf einem privaten PC kann durchaus ausreichend sein, während in Produktionsumgebungen meistens tägliche Sicherungen notwendig sind.

Aktualität
Die Aktualität der Datensicherung wird durch die Regelmäßigkeit erreicht.
Verwahrung
Datensicherungen von Unternehmen beinhalten Firmengeheimnisse und müssen vor unbefugtem Zugriff geschützt werden.
Datensicherungen müssen räumlich getrennt von der EDV-Anlage gelagert werden. Die räumliche Entfernung der Datensicherung vom gesicherten Datenbestand sollte so groß sein, dass eine Katastrophe (Brand, Erdbeben, Flut...), welche die EDV-Anlage heimsucht, den gesicherten Datenbestand nicht gefährdet.

Ständige Prüfung auf Vollständigkeit und Integrität
Datensicherung und Datensicherungsstrategie müssen regelmäßig überprüft und angepasst werden. Wurden die Daten wirklich vollständig gesichert? Ist die eingesetzte Strategie konsistent? Erfolgte das Backup,(die Sicherheitskopie), ohne Fehler?
Regelmäßige Überprüfung auf Wiederherstellbarkeit
Ein Restore muss innerhalb eines festgelegten Zeitraums durchgeführt werden können. Hierzu muss die Vorgehensweise einer Datenwiederherstellung ausreichend dokumentiert und die benötigten Ressourcen (Personal, Medien, Bandlaufwerke, Speicherplatz auf den Ziellaufwerken) verfügbar sein.