Sommerhitze: Schutz für elektronische Geräte

von Dennis Schibgilla (Kommentare: 0)

Die Sommerhitze macht nicht nur Menschen zu schaffen, auch unsere technischen Geräte leiden unter hohen Temperaturen

Geräte und Komponenten sind bis zu einem bestimmten Wärmegrad ausgelegt, bis zu welchem sie vom Hersteller garantiert einwandfrei funktionieren. Das populäre Macbook von Apple ist beispielsweise für eine Betriebstemperatur von 35°C zugelassen.
Viele Geräte bieten einen Schutzmechanismus, welcher das Gerät automatisch herunterfährt, wenn die zugelassene Betriebstemperatur überschritten wird. Dennoch sollten Nutzer darauf achten, ihre Hardware keinen hohen Temperaturen auszusetzen, um die zukünftige Leistungsfähigkeit des elektronischen Begleiters nicht negativ zu beeinflussen, denn die Hitze kann die Lebensdauer der Komponenten verringern. Zudem kann es zu Defekten durch Hitzeausdehnungen kommen. Übrigens: Selbst, wenn man sein Gerät mit einer Herstellergarantieverlängerung ausgestattet hat, ist ein Austausch nicht immer sicher: Viele Hersteller schließen eine Erstattung bei Hitzeschäden explizit aus.


Um die Lebensdauer von technischen Geräten zu verlängern, sollte man auf die Einhaltung der empfohlenen Betriebstemperaturen achten. Einige Dinge können konkret getan werden:


-    Elektronische Geräte keiner direkten Sonnenstrahlung aussetzen, z.B. das Smartphone in der Mittagspause lieber in der Tasche als auf dem Tisch des Cafés lassen


-    Für Kühlung kritischer Systeme sorgen (z.B. Klimaanlage im Server- und/oder Netzwerkraum)


-    Kameras/Objektive nicht direkt in die Sonne legen, um eine Schädigung nachgelagerter elektronischer Bauteile zu vermeiden

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